Slavakiaring / Slowakei 2022

Beim vierten Lauf zur Truckracing Europameisterschaft auf dem Slovakia Ring fehlte Steffi erneut ein wenig das Rennglück.

Trotz konstant schneller Zeiten in den Top 5 konnte sich Steffi auf der Strecke nahe der slowakischen Hauptstadt Bratislava nur 18 EM-Punkte sichern und belegt in der Meisterschaft nun den sechsten Rang.

Im Qualifying am Samstag holte sich Steffi mit einer guten Runde den fünften Startplatz. Im anschließenden Rennen klebte der Schwabentruck-Iveco über viele Runden förmlich am Heck des viertplatzierten Adam Lacko, einen Weg vorbei am Tschechen gab es für Steffi allerdings nicht und so musste Sie sich im Ziel auch mit dem fünften Rang begnügen.

Durch das Reverse-Grid bedeutete dies den Start aus der zweiten Reihe für das zweite Samstagsrennen. Im Gerangel der ersten Runde wurde der Schwabentruck-Iveco leicht nach außen gedrückt und verlor direkt Positionen. Im Laufe des Rennens konnte sich Steffi zwar wieder an die Gruppe um Position fünf herankämpfen, mehr als der siebte Rang war für die Schwäbin im Ziel aber nicht mehr drin.

So lagen die Hoffnungen beim Team auf dem Sonntag. Auch hier zeigte Steffi mit Platz sechs im Qualifying, dass mit ihr im Kampf um die Podiumsplätze zu rechnen ist. Im ersten Sonntagsrennen setzte die Iveco-Pilotin auch permanent ihren Vordermann Jamie Anderson unter Druck, doch der Brite erlaubte sich nicht den kleinsten Fehler und so überquerte der Schwabentruck-Iveco auch auf Rang sechs die Ziellinie.

Vom dritten Startplatz aus hatte Steffi im Abschlussrennen dann einen tollen Start und konnte sich eingangs der zweiten Kurve bereits neben den führenden Engländer Shane Brereton setzen. Als dieser plötzlich nach innen zog verhakten sich beide Racetrucks und rutschten quer über die Piste ins Kiesbett. Steffi schleppte sich mit ihrem Iveco S-Way zwar noch in die Boxengasse, musste das Rennen dort aber aufgeben.

„Gerade das letzte Rennen war dann doch schon sehr enttäuschend.“ gab Steffi am Sonntagabend zu Protokoll. „Du hast die Führung vor Augen und wirst dann so aus dem Rennen gerissen. Aber das müssen wir jetzt abhaken und in zwei Wochen wartet mit dem Truck-Grand-Prix dann schon das Saisonhighlight. Nach zwei Jahren ohne Nürburgring freue ich mich schon riesig auf ein Wiedersehen mit unseren vielen Fans und Partnern“.

Hungaroring / Ungarn 2022

Beim zweiten Lauf der Truckracing Europameisterschaft auf dem Hungaroring hat Steffi vor mehr als 35.000 Zuschauern einen Podiumsplatz nur knapp verpasst.

Bereits in den Freien Trainings am Freitag zeigte die Iveco-Pilotin, dass sie auch auf der Strecke östlich von Budapest ein Wörtchen um die Vergabe der Topplätze mitreden möchte.

Beim anschließenden ersten Qualifying erwischte Steffi dann aber keine optimale Runde und musste sich mit dem sechsten Startplatz zufriedengeben.

Und auch im ersten Rennen hieß es im Ziel dann Platz sechs für den Schwabentruck-Iveco.

Beim Start zum zweiten Rennen kam es dann direkt zu mehreren heftigen Kollisionen und einem direkten Rennabbruch. Steffi konnte dem Ganzen gerade so aus dem Weg gehen und sicherte sich nach dem Neustart mit Rang vier ihr bestes Ergebnis an diesem Wochenende.

Auch am Sonntag herrschte erneut bestes Rennwetter am Hungaroring.

Im zweiten Qualifying sicherte Steffi sich den 8. Startplatz und konnte sich im anschließenden Rennen noch auf den siebten Rang verbessern.

Entsprechend hoffnungsvoll ging die Ammerbucherin dann ins Abschlussrennen. Nach vielen Positionskämpfen sicherte sich Steffi hier schließlich den fünften Rang und holte somit insgesamt 23 Punkte am Hungaroring. In der Gesamtwertung liegt die Iveco-Pilotin mit nun 44 Punkten auf dem sechsten Rang.

„Natürlich ist es etwas schade, dass ich vor dieser tollen Kulisse einen Podiumsplatz knapp verpasst habe.“, gab Steffi am Sonntag zur Protokoll. „Uns hat an diesem Wochenende einfach etwas das Rennglück gefehlt. Insgesamt schaue ich aber sehr zuversichtlich auf die nächsten Rennwochenenden“.

Misano / Italien 2022

Steffi Halm mit gutem Saisonaufakt in Misano

Beim Saisonauftakt zur FIA European Truck Racing Championship ist die Ammerbucher Truckracerin Steffi Halm auf dem Misano World Circuit gut in die neue Saison gestartet.

Bei hochsommerlichen Temperaturen zeigte die Iveco-Pilotin vom Team Schwabentruck bereits in den Freien Trainings, dass sie auch dieses Jahr ein Wörtchen um die Top5-Platzierungen mitreden möchte.

Im Qualifying am Samstag erwischte Steffi dann keine optimale Runde und musste sich mit Startplatz sieben für das erste Rennen begnügen.

Beim Start wurde der Schwabentruck-Iveco von einem anderen Truck getroffen und fiel einige Positionen zurück. Doch bis zum Ziel konnte Steffi sich wieder bis auf den siebten Platz nach vorne kämpfen. Durch die Reversegrid-Regel bedeutete dies beim zweiten Rennen einen Startplatz in der ersten Reihe. Steffi erwischte einen guten Start, wurde im Gerangel der ersten Kurven aber erneut von einem Konkurrenten hart getroffen und verlor dadurch einige Positionen. Auch die entsprechende Zeitstrafe für den anderen Piloten nutzte der Ammerbucherin, die das Ziel schließlich auf Rang sechs erreichte, wenig.

Im zweiten Qualifying am Sonntagmorgen konnte sich Steffi den sechsten Startplatz sichern. Auf dieser Position überquerte der Schwabentruck-Iveco dann im folgenden Rennen auch die Ziellinie. Das Abschlussrennen in Misano bot dann nochmals ein richtiges Spektakel für die truckracingverrückten italienischen Fans. Und mittendrin fand sich auch Steffi wieder. Nach einigen Gerangeln in den ersten Runden lag die Schwabentruck-Pilotin auf der fünften Position, knapp hinter dem Franzosen Téo Calvet. Runde für Runde setzte Steffi den jungen Franzosen unter Druck und klebte förmlich am Heck des Vordermanns. Bis ins Ziel leistete sich Calvet jedoch nicht den geringsten Schnitzer und so musste sich Steffi schließlich mit dem fünften Platz zufriedengeben.

„Insgesamt bin ich mit meinen Leistungen in Misano eigentlich sehr zufrieden“ gab Steffi Halm nach dem letzten Rennen zu Protokoll. „Mein Ziel hier beim Iveco-Heimspiel in Misano aufs Podium zu fahren habe ich zwar leider nicht erreicht, aber wir waren nahe dran und liegen nun auf Platz fünf der Gesamtwertung. Uns hat einfach ein bisschen das Rennglück gefehlt. Jetzt schauen wir optimistisch auf das nächste Rennen.“

Dieses findet bereits in drei Wochen, vom 11. bis 12. Juni auf dem Hungaroring nahe Budapest statt.